Gespeichert von Laura-Katarina… am Mo, 08/05/2019 - 10:58

In meiner zweiten Woche bei der Süddeutschen Zeitung bin ich mit einem anderen Team unterwegs. Dieses Team ist zwar ein komplettes Team, besteht jedoch auch aus zwei Sub-Teams. Diese Woche begleite ich auch einen anderen Scrum Master, nämlich Sabrina.

Die Tage beginnen auch hier mit dem Daily Scrum, allerdings werden die Meetings auf die beiden Sub-Teams aufgeteilt.

Während das Team, wo ich letzte Woche unterwegs war, ein physisches Team-Board benutzt, nutzt dieses Team ein Jira-Board. Spannend zu sehen, wie unterschiedliche Teams und Scrum Master physische bzw. digitale Boards präferieren.

Teammitglieder mit der gleichen Disziplin tauschen sich regelmäßig untereinander aus. So treffen sich beispielsweise die Tester aller Teams dreimal in der Woche zum Stand Up, alle zwei Wochen zum Runden-Austausch und einmal im Monat zur Retrospektive. Sabrina ist ‚Rundencoach‘ für die Tester-Runde. Ein Rundencoach ist für die Runde, was ein Scrum Master für das Team ist. Ich begleite Sabrina zur Tester-Runde, das ein Wissensaustausch und eine Synchronisation zwischen den Testern ist. Andere Scrum Master sind hingegen Runden-Coach der User Research Runde. Zudem gibt es für jede Runde einen Rundenlead, der fachlich für die Qualität der Runde zuständig ist. Der Rundenlead ist für die Runde, was ein Product Owner für das Team ist. Der Rundenlead muss allerdings für Umsetzungen auf den Product Owner des entsprechenden Teams zugehen.

Einmal im Monat findet zudem ein Meeting mit dem Führungskreis statt, zu dem alle Mitarbeiter eingeladen sind ihre Fragen zu stellen. Auch hierzu begleite ich Sabrina. Ich finde es spannend zu hören, welche Fragen an den Führungskreis in dieser Runde gestellt werden.

Auch mein erstes Schätzungs-Meeting erlebe ich in dieser Woche. Witzig finde ich, dass das Team zusätzlich zum Aufwand auch den Coolnessgrad schätzt (von 1 (nicht so cool) bis 3 (sehr cool)).

Insgesamt bin ich über den zweiwöchigen Einblick bei der Süddeutschen Zeitung sehr glücklich. Ich konnte einen guten Einblick in die agilen Arbeitsweisen der beiden Teams gewinnen und bin für alles, was ich in dieser Zeit mitnehmen konnte, sehr dankbar.